Permakultur am Wahrsmannshof

Permakultur Design für den Wahrsmannshof in Rees

Fokus: Umweltbildung, Forschung, Kommunikation, Ökosystemleistungen,

Transformative Forschung: Agroforststreifen, Nachhaltiger Tourismus, Autarke „Tinyhouses“ in Sonnenfallen, Geschlossene Kreisläufe, Mikroklima

Die Stadt Rees ist förderndes Mitglied des gemeinnützigen Vereins “Permakultur-Niederrhein e.V.” und stellt am Wahrsmannshof eine Fläche zur Demonstration und Erforschung der Permakultur zur Verfügung.

Dieses Projekt erweitert die bisherigen Angebote um ein Schulungsgelände für permanente Agrarkultur und setzt auf Regeneration, Kooperation und Diversifizierung zum Wohle Aller.

Ziel ist es, die Permakultur für die Öffentlichkeit erfahrbar zu machen und in die schulische und außerschulische Bildung einfließen zu lassen. Wir wollen eine widerstandsfähige essbare Landschaft entwickeln, die vergleichsweise hohe Erträge ermöglicht und gleichzeitig CO₂ als Kohlenstoff im Boden sowie in der Biomasse akkumuliert.
Grundlage hierfür ist ein System von Anbaumethoden und -prinzipien, welche die Artenvielfalt erhöhen, Böden anreichern und Ökosystem-Leistungen sowie Wasser-, Energie- und Nährstoffkreisläufe verbessern.

Das Projekt des Vereins Permakultur-Niederrhein e. V. am Reeser Meer wird durch die Hochschule Rhein-Waal, Fakultät Life Sciences, wissenschaftlich begleitet.

Der erste Spatenstich bei unserem Projekt „Permakultur am Wahrsmannshof“ gebührt der Wissenschaft: Wissenschaftliche Mitarbeiter der Hochschule Rhein-Waal, Fakultät Life Science nehmen zahlreiche Proben für eine umfangreiche Bestandsaufnahme der Bodenverhältnisse. Vertreter der Presse, der Stadt Rees und natürlich vom  Permakultur-Verein durften den Studenten der nachhaltigen Landwirtschaft (Sustainable Agriculture) über die Schulter gucken. Wir sind gespannt auf die Ergebnisse und werden natürlich berichten!